Dieser Online-Kurs bieten eine umfassende Übersicht über psychische Erkrankungen im fortgeschrittenen Alter sowie die damit verbundenen Herausforderungen in der Pflege. Der Fokus liegt dabei auf der Vermittlung von Grundlagenwissen zu Demenz und Alzheimer, wobei auch biologische Ursachen wie hormonelle Einflüsse oder bakterielle Auslöser thematisiert werden. Neben statistischen Daten zu Krankheitsverläufen werden praktische Pflegestrategien und Deeskalationstechniken für den Umgang mit betroffenen Senioren vorgestellt. Ein Vergleich zwischen häuslicher und stationärer Betreuung verdeutlicht zudem die verschiedenen Anforderungen an die Pflegekräfte in unterschiedlichen Umgebungen. Ergänzend illustriert eine Grafik die historischen Entwicklungen von Grippewellen, was den Kontext für allgemeine Gesundheitsrisiken in der Altenpflege erweitert. Ziel des Materials ist es, durch Fallbeispiele und Lösungsansätze die Handlungskompetenz im professionellen Pflegealltag nachhaltig zu stärken.

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Der Kurs hat bereits als Tagesseminar für Teilnehmer/innen der Altenpflege stattgefunden. Wenn Sie nicht dabei waren, können Sie ihn jetzt online buchen https://ko-fi.com/s/da1b993d60. Er ist jetzt als allgemein zugänglicher Onlinekurs so konzipiert, dass keine Fachkenntnisse mehr erforderlich sind.
Jeder der bereits erlebt hat, wie sich psychische Erkrankungen bei Vater, Mutter oder dem Ehemann bzw. der Ehefrau auswirken, sollte diesen Kurs buchen. Neben den nachstehend aufgeführten Krankheiten bietet dieser Kurs erheblich mehr Informationen, welche weit über das hinausgeht, was nachstehend aufgeführt ist. Teilnehmer/innen haben mir bestätigt, dass sich diese kleine Investition absolut rentiert und eine ganzheitliche Sicht eröffnet.
Die wichtigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter
Im höheren Lebensalter treten bestimmte psychische Erkrankungen häufiger auf. Viele davon sind gut behandelbar, wenn sie früh erkannt werden. Zu den wichtigsten gehören:
1. Depressive Störungen
- Häufigste psychische Erkrankung im Alter
- Oft verbunden mit Schlafstörungen, Antriebsmangel, sozialem Rückzug
- Wird leicht übersehen, weil Symptome als „normales Altern“ missverstanden werden
2. Angststörungen
- Generalisierte Angst, Panikattacken oder ausgeprägte Sorgen
- Häufig verstärkt durch körperliche Erkrankungen, Einsamkeit oder Verlustereignisse
3. Demenzielle Erkrankungen
- Alzheimer‑Demenz
- Vaskuläre Demenz
- Mischformen
- Kennzeichen: Gedächtnisprobleme, Orientierungsstörungen, Veränderungen im Verhalten
4. Delir (akute Verwirrtheit)
- Plötzlich auftretende Bewusstseins‑ und Aufmerksamkeitsstörung
- Meist ausgelöst durch körperliche Ursachen (Infekte, Medikamente, Flüssigkeitsmangel)
- Ein medizinischer Notfall
5. Anpassungsstörungen
- Reaktionen auf belastende Lebensereignisse wie Verlust, Krankheit, Umzug, Pflegebedürftigkeit
- Emotionale Überforderung, Niedergeschlagenheit, Angst, Rückzug
6. Suchtprobleme im Alter
- Besonders Alkoholabhängigkeit
- Oft verdeckt, da Konsum als „Gewohnheit“ wahrgenommen wird
- Auch Medikamentenabhängigkeit (v. a. Schlaf‑ und Beruhigungsmittel)
7. Somatoforme Störungen
- Körperliche Beschwerden ohne ausreichende organische Ursache
- Häufig Ausdruck von Stress, Angst oder Überforderung
8. Psychotische Störungen im Alter
- Seltener, aber möglich
- Können im Rahmen von Demenz, Depression oder Medikamentennebenwirkungen auftreten
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Der Kurs bieten einen strukturierten Überblick über die Grundlagen und die Einleitung in das Thema „Psychische Erkrankungen im Alter“. Sie decken dabei sowohl theoretische Definitionen als auch biologische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen ab.
Hier sind die zentralen Punkte, die die Grundlagen aussagen:
• Definition und statistische Einordnung: Ein wesentlicher Teil der Kursinhalte befasst sich mit der grundlegenden Frage „Was ist eine psychische Erkrankung?“. Zur Einordnung der Relevanz werden Kennzahlen aus einem Factsheet der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) sowie Ländervergleiche zu psychischen Erkrankungen und speziell zur Alzheimererkrankung herangezogen. Zudem werden die häufigsten ambulanten Behandlungsdiagnosen nach dem ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) thematisiert.
• Biologische Grundlagen: Zum Basiswissen gehört das Verständnis über den Aufbau und die Funktion des menschlichen Gehirns. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Zusammenspiel von Hormonen und psychischen Erkrankungen. Auch biochemische Aspekte, wie der Einfluss von Mineralstoffmangel auf die kognitive Leistung oder die Rolle von Mund-Bakterien als potenzielle Auslöser für Demenz, werden als Hintergrundwissen angeführt.
• Kategorisierung der Erkrankungen: Die Quellen führen in die häufigsten Krankheitsbilder im Alter ein. Dazu zählen Depressionen, neurotische Störungen, Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen sowie somatoforme und psychosomatische Erkrankungen. Auch Suchterkrankungen im Alter werden als Teil der Grundlagen behandelt.
• Pflegerischer und therapeutischer Kontext: Die Einleitung stellt den Aufgabenvergleich zwischen der Pflege in einem Heim und der häuslichen Betreuung dar. Es wird betont, dass für den Umgang mit den Patienten Grundlagen wie die Maslowsche Bedürfnishierarchie und personenzentrierte Pflegestrategien (besonders bei Demenz) essenziell sind.
• Abgrenzung und Ausblick: Interessanterweise wird in den Grundlagen auch eine Abgrenzung zur Technik gezogen: Es wird klargestellt, dass künstliche Intelligenz keine Demenz im biologischen Sinn erleiden kann. Zudem wird auf die Vier Phasen der Demenz und verschiedene Ansätze zur Verlangsamung oder Umkehrung von Alzheimer (wie das ReCODE-Protokoll) hingewiesen.
Die Einführung in die psychischen Erkrankungen im Alter lässt sich mit dem Fundament eines Hauses vergleichen: Bevor man sich mit den komplexen Details der Raumgestaltung (spezifische Pflegestrategien oder Krisenintervention) befasst, muss man erst die Bodenbeschaffenheit (Biologie des Gehirns), die Bauvorschriften (ICD-10 Diagnosen) und die allgemeine Statik (statistische Kennzahlen und Definitionen) verstehen, damit das Gebäude sicher steht.
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